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Alarmierung

Die Alarmierung erfolgt über die Koordinierungsstelle unter:

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Das Verbellen ist die häufigste Anzeigeart bei der Rettungshundearbeit.

Der Rettungshund verharrt bei der gefundenen Person so lange intensiv bellend bis sein Hundeführer bei ihm ist und die sanitätsdienstliche Hilfeleistung an der Person beginnt. Der Hund darf dabei die Person weder bedrängen noch verlassen.

Bei der Trümmersuche kommt nur die Anzeigeform des Verbellens in Betracht, da der Hundeführer nicht in jedem Fall in der Lage ist die Position der gefundenen Person zu erreichen. 

Vorteile bietet das Verbellen insoweit, dass der Hund nicht mehrmals zwischen der gefunden Person und dem Hundeführer hin und her wechselt, d.h. diese Anzeigeform ist ressourcenschonend. Außerdem ist sie aufgrund der wenigen Teilschritte die am schnellsten zu erlernende Anzeige.

Gerade im Fall von Kindern und älteren Menschen kann jedoch das Verbellen auch negative Seiten haben, da es als bedrohlich empfunden werden kann. Ein weiterer Nachteil des Verbellens wird bei schlechten Witterungsbedingungen und einer sehr weiträumigen Suche des Hundes ersichtlich. Wenn der Wind sehr stark ist und es sich um eine Suche mit Rückenwind handelt, kann es schnell passieren, dass der Hundeführer seinen Hund lange nicht hört. Bei sehr triebigen Hunden besteht bei Ausbildungsmängeln zudem das Risiko des Bedrängens der Person.