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Alarmierung

Die Alarmierung erfolgt über die Koordinierungsstelle unter:

0341 30 35 350

Die Verweisart des Bringsels ist die ruhigste Form der Anzeige.

Der Rettungshund trägt am Halsband ein kleines Lederstück, welches er am Helfer selbständig aufnimmt. Er läuft mit dem Bringsel im Maul zu seinem Hundeführer zurück und zeigt ihm dadurch einen Fund an. Danach nimmt der Hundeführer dem Hund das Bringsel ab und leint seinen Hund entweder an und lässt sich zurückführen oder der Hund pendelt zwischen gefundener Person und Hundeführer bis letzterer die Person erreicht hat.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Der Hund ist nur sehr kurz bei der Person, so dass auch Menschen mit Angst vor Hunden nicht sonderlich strapaziert werden. Zum anderen sind Witterungsverhältnisse nicht relevant, da der Hundeführer immer von seinem Hund "abgeholt" und hingeführt wird und ein "überhören" des Hundes nicht passieren kann.

Allerdings hat auch diese Anzeigeform Nachteile. Der Hund muss mindestens 2x die Strecke zwischen der Person und dem Hundeführer zurücklegen, so dass gerade bei sehr heißem Wetter die Kondition strapaziert wird. Zum anderen ist die Anzeigeart unter anderem wegen der Verletzungsgefahr durch das Tragen des Halsbandes nicht für die Trümmer geeignet. 

Aufgrund der umfangreichen Kette, die der Hund erlernen muss (Opfer lokalisieren, Bringsel aufnehmen, zurück zum Hundeführer, anzeigen und dann erneut zum Opfer) ist dieser Ausbildungsweg länger und schwieriger als der des Verbellers.